Autor:
Wolfgang Steche
Kurztext
Der FriedWald ist eine neue Form der Bestattung. Die Asche Verstorbener wird im Wald direkt neben den Wurzeln eines Baumes in einer Urne beigesetzt.
Die Grabpflege übernimmt die Natur.
Der FriedWald ist kein Waldfriedhof, er ist ein Teil des natürlichen Waldes.
Als Begräbnisplatz ist er von aussen nicht erkennbar.
FriedWälder gibt es in Deutschland und in der Schweiz. Alle liegen in landschaftlich reizvollen Gegenden.
Es sind alte Eichenwälder, lichte Mischwälder oder Junganpflanzungen, Bäume an Wasserläufen, Seen oder einfach in unberührter Natur.
FriedWaldbäume werden mit einem Förster gemeinsam ausgewählt und in ein Baumregister eingetragen.
Durch einen entsprechenden Grundbucheintrag sind die Bäume eines FriedWaldes geschützt.
Menschen, die sich für eine FriedWald-Baumbestattung entscheiden, suchen sich ihren Baum in aller Regel selbst aus.
An einem Baum kann die Asche einzelner Personen oder- mit der Zeit-ganzer Familien bestattet werden.
Die Gestaltung einer FriedWald-Bestattung liegt ganz in den Händen desjenigen, der sie plant.
Trauerzeremonien können in allen gewohnten Formen durchgeführt oder ganz individuell gestaltet werden.
Die Beisetzung an den Wurzeln eines Baumes als letzter Teil der Trauerfeierlichkeiten findet im engsten Familien-und Freundeskreis statt.
Kategorien:
Überschrift:
FriedWald Reinhardshagen
Copyrightvermerk:
Wolfgang Steche
Schlagworte:
Reinhardhagen-Hessisches Weserbergland-FriedWald