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Albert Endres: Die IBM Laboratorien Böblingen. System-Software-Entwicklung. CD-ROM


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Albert Endres: Die IBM Laboratorien Böblingen. System-Software-Entwicklung. CD-ROM

Dateiformat: Portable Document Format

 

Autor:

Albert Endres

Kurztext

Albert Endres:
Die IBM Laboratorien Böblingen. System-Software-Entwicklung.

Forschung und Entwicklung in der IBM Deutschland.
Persönliche Erfahrungen und Erinnerungen von Albert Endres. Mit einem Geleitwort von Karl E. Ganzhorn

Dieses Buch handelt im Grunde von einem der bedeutendsten Entwicklungsprozesse des 20. Jahrhunderts: Der Aufschwung der elektronischen Computertechnik in den ersten 15 Jahren ihres Bestehens barg den Keim einer noch weiterreichenden Entwicklung in sich, den "Schritt ins Informationszeitalter".

Siehe weiter bei DETAILS.
Siehe auch PRODUKTINFORMATION

Kategorien:

Copyrightvermerk:

Albert Endres

Schlagworte:

IBM, Informatik, Computer Science, Software, Engineeering, System/360 Model20, Böblinger Systementwicklung, Karten-Programmiersystem (CPS), Die Programmiersprache RPG, Band-Programmiersystem (TPS), Platten-Programmiersystem (DPS), Das Datei-Abfrage-Programm, Entwicklungsmethoden und Werkzeuge, Wartungsmethoden und Projekterfahrungen, Übersetzer für Formelsprachen, Rolle der höheren Programmiersprachen, Ein Übersetzer für Algol-60, Die Sprache PL/I, Die ersten PL/I Übersetzer, PL/I-D-Übersetzer für TOS/DOS, PL/I- und COBOL-Übersetzer für das Model 20, Zweite Generation der PL/I-Übersetzer, Schicksal von PL/I und des Übersetzerbaus in IBM, Implementierungs- und Testmethoden, Produkt- und Projektplanung, externe Kontakte, Weltweite Software-Verantwortung mit LEOS, Vorstudien und Spezifikation, Projektverlauf und Erfahrungen, Software-Entwicklung im DOS/VS-Verbund, Situation nach dem Ende von LEOS, DOS/VS (Virtual Storage) oder der Release 28, Entwurfsentscheidungen. Winchester, VSAM und Release 29, Entwicklungsmethoden und Werkzeuge, Vom Assembler zu den höheren Programmiersprachen, Interaktive Programmierung und Programmverwaltung, Strukturierte Programmierung, Komponenten- und Systemtest, System-Dokumentation, Erzeugnisprüfung und nicht-technische Funktionen, Management-Erfahrungen, Konsolidierung der VSE-Entwicklung, Böblinger Beiträge zu Future Systems (FS), Böblinger Ansätze zur Verlagerung der HW-SW-Schnittstelle, DOS/VSE (Virtual Storage Extended), Trend zum Datenbank-/Datenkommunikationssystem, Stabilitätsbemühungen für DOS/VSE, Vorbeugende Wartung ohne Auslieferung von Quellcode, Abbau der Wartungskompetenz im Feld, Reduzierung der System-Varianten, Technische Studien und Alternativen, Software als Rechtsgut, Formale Entwurfsmethoden, System-Leistungsanalyse, Systemnutzbarkeit mit SSX, Rabbit-Vorschlag, SSX (Small System), Preisgestaltung von Software, System-Dokumentation und Wartungskonzept. Interaktive Entwicklung und Vernetzung, Software-Ergonomie, CASE-Werkzeuge und Prozess-Verbesserung, Pflege der Kundenbeziehungen, UNIX als offenes System, IX/370 (Interactive Executive/370), Richtungsweisende Konzepte, Böblinger Erfahrungen im UNIX-Markt, Entwicklungsmethoden und Werkzeuge, Bestandspflege und neuere VSE-Systeme, VSE/SP und VSE/ESA, Komponenten für MVS-Systeme, RMF und HCD, ScreenView, Intelligentes Hilfesystem, Expertensystem für die Software-Problemanalyse, Böblinger Bausteine, Endres, Ganzhorn, Deutschland

ISBN:

3-920799-21-3

Verlag:

Eigenverlag A. Endres

 

 

Langtext:

Über dem Geleitwort von Karl E. Ganzhorn

"In den Anfangskapiteln des Buches wird bereits deutlich, wie sich aus dem ursprünglich "Programmieren" genannten Erstellen von Ablaufplänen für Computerfunktionen eine ganz andere Tätigkeit herauskristallisierte: Die logische Organisation von Daten und Prozessen. Zu dieser Art von Tätigkeit mutierte die Bezeichnung "Programmieren" in den Jahren nach 1960. Programmieren, verstanden als Organisation geistig-logischer Prozesse, löste sich mehr und mehr von ihrem Ursprungsgebiet Mathematik. Bald wuchs die Einsicht, dass sich hier eine konstruktive Denkweise, eine neuartige Ingenieurdisziplin entfaltete, anspruchsvoll ausgedrückt eine "Ingenieurwissenschaft des Geistes". In Europa erhielt sie schließlich den eigenen Namen "Informatik", während in USA die herkunftsgebundene Bezeichnung "Computer Science" bis heute trotz ihrer unzulänglichen Reichweite weiterlebt.

Doch Informatik unterscheidet sich in einem Punkt kategorisch von allen andern Ingenieurdisziplinen: Es gibt keine naturgegebenen Grundlagen oder Gesetze außer der reinen Logik. Der menschliche Geist ist hier frei, sich Konstrukte zu schaffen, mit denen er informatorische Sachverhalte und Prozesse darstellt und behandelt. Kein Experiment mit der Natur, wie in Physik, Chemie oder Biologie, kann die Richtigkeit eines solchen Informatik-Konstrukts verifizieren. So bleibt nur der logische Verstand als Prüfwerkzeug, und im Übrigen
sind Brauchbarkeit, Nützlichkeit und Akzeptanz der Programme die Maßstäbe ihrer Existenzberechtigung. Es ist also nicht verwunderlich, dass dem menschlichen Denken entsprungene Konstrukte in heftige Konkurrenz zu Andersdenkenden geraten.

Dementsprechend waren gerade die Anfangsjahre der Informatik oft überschattet von dogmatischen Behauptungskämpfen, bis sich einzelne Programmtypen und Programmierungsmethoden, oft mit der Macht des Faktischen, schließlich durchsetzen konnten. Darüber berichtet dieses Buch ausführlich.

Erschwerend kam noch ein Jahrzehnte währender Streit um die Patentierbarkeit von Programmen dazu.
Dass sich die Informatik als eine Ingenieurwissenschaft mit heute strukturierten Lehrplänen aus sich selbst heraus entwickeln konnte, ist eine großartige Errungenschaft der weltweiten Kooperation der Informatiker. Das Buch weist dazu nicht nur etliche Beispiele auf; verborgen in vielen Einzelschritten enthält es einen roten Faden der Evolution des "Software Engineering", der es auch für Informatik-
Historiker besonders interessant macht.
Besonders wertvoll sind darüber hinaus viele am Einzelprojekt gewonnene Erfahrungen, die sich
in der weiteren Entwicklung als allgemeingültige Regeln der Informatik etabliert haben.

Dass sich dieser Band in der Buchreihe über "Forschung und Entwicklung in der IBM Deutschland" bereits mit der Software-Entwicklung befasst, ist symptomatisch für die heutige Gewichtsverteilung in der Informationstechnik.

Die deutschen IBM Laboratorien waren von Anfang an aktiv in der Verselbständigung von Software und Informatik involviert. Daher ist es besonders verdienstvoll und dankbar zu würdigen, dass mein allseits hochgeschätzter Berufskollege und Informatiker der ersten Stunde, Albert Endres, diesen Band verfasst hat. Er hat die Informatik-Evolution von Anfang an aus der industriellen Praxis heraus aktiv mit gestaltet. Seine vielen, oft beiläufig eingestreuten und weitgespannten Berufserfahrungen reflektieren die Entwicklung des "Software Engineering" und können dazu beitragen, der nächsten Generation von Informatikern den Blick für Wesentliches und für Invarianten in der Informatik zu schärfen."

 

 

Verkauf und Vertrieb:

  • CD/DVD

Originalpreis netto 19%:

€ 10,00

Zusätzlich:

digiprimo Werbung:

Dokumentationsreihe früherer Mitglieder des Bereiches F&E

Autor: Albert Endres, Iselerstr.1, D-71067 Sindelfingen
a.endres@acm.org

Rechteinhaber:

Albert Endres