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Kathrin Tillmanns. Fachhochschule Düsseldorf
Author:
Kathrin Tillmanns
Short text
Ich studiere an der Fachhochschule Düsseldorf im Studiengang Kommunikationsdesign. Nach einer Ausbildung als Fotografengeselle bei Klaas & Adams Studios in Düsseldorf im Bereich Werbefotografie und Mitarbeit in Werbeagenturen, liegt mein Studienschwerpunkt im Bereich Fotografie und Illustration. Im Bereich Fotografie studiere ich an der FH Düsseldorf bei Prof. Gerhard Vormwald, Eib Eibelshäuser und Olga Kaloussi. Im Bereich Illustration bei Prof. Harald Fuchs und Volker Altrichter. im November 2006
Categories:
Copyright Notice:
Kathrin Tillmanns
Keywords:
Kommunikationsdesign, Fachhochschule Düsseldorf, FH, Grafiker, Illustration, Illustrator, Fotograf, Fotografie, Gerhard Vormwald, Studentin / communication design, university of applied sciences, photographer, photography, student
Long Text:
selbstdarstellung: F: wie lange sind sie denn schon bei der fotografie? A: erster bewußter kontakt und beschäftigung mit der fotografie 1987; es entstehen erste fotografische arbeiten ?berliner spaziergänge? und arbeiten im s/w labor F: was sind ihre ureigensten themen? A: eigentlich geht es mir, auch im rückblick sehend, um den menschen. ich suche mir in meinen freien themen nicht aus, den menschen abzubilden, es geht eher um eine art spurensuche, um hinterlassenschaften und in diesem wiederum auch um mich selbst, um meine position, an der ich stehe. F: sind sie absolut für straight photography oder akzeptieren sich auch andere richtungen in der photographie, welche? A: ich habe für mich, durch die ständige auseinandersetzung mit dem medium fotografie, immer mehr zu einer sichtweise zugunsten des bildes gefunden. da ich eine klassische fotolehre in einem düsseldorfer werbestudio abgeschlossen habe, war mein urteil über fotografie geprägt durch klassische bildauffassungen und gattungen, wie zb. reportage, werbeaufnahme, porträt, die kunst in der fotografie kam dort tagsüber nicht vor. es ging um produktion von bildern - zu ungunsten der kreativen freiheit. nach einem ausflug in die werbewelt entschied ich mich dieser den rücken zu kehren und mich der kreativen arbeit am bild zu widmen. ganz profan begann ich über zeichenstunden, ausprobieren verschiedenster techniken in druck und malerei, mich wieder meinem medium der fotografie zu nähern. ich denke, dass es für mich heutzutage in erster linie keine unterteilung in verschiedene richtungen der fotografie gibt. natürlich kann ich durch entstehung und anlass der fotografie ihr eine richtung zuweisen. was für mich wichtig ist, ist das einzig ware was für mich zählt - wie spricht die fotografie den betrachter an, was löst sie aus, was sagt sie aus. F: Wann sehen sie schwarzweiss, wann muss es farbe sein? A: die farbe ist eine erweiterung des bildes. sie ist für mich eine überhöhung oder unterstreichung. ein fliegenpilz im wald wäre im moment für mich nur in farbe möglich, in grün, weiß und rot. fotografien in s/w erfordern mehr konzentration, beim erstellen und beim betrachten und bei dem, was sie aussagen sollen. vielleicht eine ernstere sache mit direkterer aussage, ohne ablenkung, direkt. F: wo möchten sie ihre schwerpunkte setzen? A: ich kann mir vorstellen, dass sich diese zwischen inszenierung und wirklichkeit bewegen, zwischen innen- und außenaufnahmen, keinem abbild der wirklichkeit, sondern dem aufspüren und präsentieren von spuren und spurensuche. ich kann es so nicht sagen, ich denke jedoch, dass die fotografie mir einen zweiten blick gibt. F: Welches projekt beschäftigt sie gerade. A: ich arbeite an einem jugendprojekt mit, thema: ?wo ist zu hause, mama?? jugendliche sollen als interviewer auftreten und migranten zum thema heimat und deren situation in deutschland befragen. die jugendlichen werden unter anleitung einen sendefähigen beitrag fürs radio und eventuell einen videobeitrag erstellen. ich habe ein fotokonzept für das projekt geschaffen. das zweite projekt ist eine fotoarbeit im alten stadttheater mönchengladbach, welches kurz vor dem abriss steht. eigentlich spreche ich über ungelegte eier nicht so gerne, da man ja immer von anderen personen abhängig ist, immer etwas dazwischen kommen kann und dann das ganze platzt. naja, beide arbeiten sind unabhängig vom studium. F: wann sind sie mit dem studium fertig? A: ich bin jetzt im 7. semester ihre fotoarbeiten F: was und wieviele haben sie für digiprimo ausgesucht? A: ich habe 8 bilder aus einem kurs von gerhard vormwald ausgesucht. der kurs hieß ?auf dem weg zu sich selbst? und wurde mit norbert jocks (journalist kunstforum u.ä.) zusammen durchgeführt. entstanden ist bei mir ein buch mit fotos aus meinem elternhaus, einem haus im thüringer wald, in dem nur noch meine mutter und mein großmutter leben. die fotos im buch sind alle digital entstanden, die ausgewählten 8 sind mit einer großformatkamera auf dia 9x12 belichtet. das buch hat 188 seiten, in der mitte befinden sich ca. 10 seiten text - das könnte man als pdf einstellen.
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Kathrin Tillmanns
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