Start | Images | Print | Sheet Music | Conferences | My digiprimo |
Deutsch | English
Browsing Categories All-round Search
Login/Registration
 

Bildpaare XIV / Two Images XIV


» Recommend this Asset
» Show all assets of this author

« Return to search result

Bildpaare XIV / Two Images XIV

File format: TIFF-Bild

 

Author:

Gerhard Vormwald

Short text

Gerhard Vormwald, GEDANKEN ZU MEINEN BILDPAAREN

Beim Erstellen meiner Bilddyptichen bediene ich mich einer Herangehensweise die ich am besten mit einem naiv-spontanen jedoch ernsthaften Spiel vergleichen möchte. Einem Spiel mit ästhetischen Kategorien wie z.B. dem Erhabenen, dem Banalen, dem Grotesken, dem Komischen, dem Hässlichen, dem Exotischen und dem Kitsch, in Verbindung, mit einem, sich in ständiger Erweiterung befindlichen, Kodex von Zeichen und Symbolen. . .
. . . mehr über Bildpaare unter "DETAILS".

Categories:

Copyright Notice:

Gerhard Vormwald

Keywords:

Dyptichon, Dytichen, Bildpaar, Bildpaare, Spiel, naiv-spontan, ästhetisch, Kategorie, das Erhabene, erhaben, das Banale, banal, das Groteske, grotesk, das Komische, komisch, das Häßliche, häßlich, das Exotische, exotisch, Kitsch, Zeichen und Symbole, tautologisch, kontradiktorisch, Verdichtung, mehrdeutig, Bildformel, Semantik, Etymologisch, Empfindung, Denkstrukturen, Anschauung, Kumulation, Separation, Rezipient, Befindlichkeit, Narration, Narrationstrategie, Interpretationsebene, Analogie, Vergleichmuster

 

 

Long Text:

Gerhard Vormwald, GEDANKEN ZU MEINEN BILDPAAREN

Beim Erstellen meiner Bilddyptichen bediene ich mich einer Herangehensweise, die ich am besten mit einem naiv-spontanen jedoch ernsthaften Spiel vergleichen möchte. Einem Spiel mit ästhetischen Kategorien wie z.B. dem Erhabenen, dem Banalen, dem Grotesken, dem Komischen, dem Hässlichen, dem Exotischen und dem Kitsch, in Verbindung, mit einem, sich in ständiger Erweiterung befindlichen, Kodex von Zeichen und Symbolen.

Durch tautologische, sowie als auch kontradiktorische Bild- und Bedeutungsstrukturen geregelt, verdichten sich die Bildkomponenten der "Individuen" im Moment der Paarbildung idealerweise zu einer mehrdeutigen Bildformel. Eine visuelle Präsenz der Bildhälften, vermischt mit der Phantasieleistung des Betrachters, verleiht der gesamten Abbildung eine geschlossene poetische Kraft, welche im Idealfall, dialektisch polarisiert, sich spannungsreich - harmonisch ereignet.

Die Ikonologie der Bildpaare, vermittelt durch Gestaltungsprinzipien von Kumulation oder Separation, welche durch (chaotische) Ansammlungen von Bildelementen sowie einer Zusammenführung harmonisierender Kompositionsprinzipien ins Werk gesetzt werden, trifft auf eine Farbgebung, welche sowohl ausgewogen, als auch kraftvoll kontrastierend auftreten kann. Die Stimmungswelten der vorwiegend emotional aufgeladenen Bildujets, spielen auf einer erzählerischen Skala zwischen Beklemmung und Freude.

Bei zu starker Entsprechung inhaltlicher sowie bildstrategischer Mittel, wie. z.B. eine falsche Auslotung von tautologischen oder kontradiktatorischen Akzenten innerhalb der Ikonographie, bleibt das Paarverhältnis transistorisch und fällt auseinander. Sobald eine vordergründige Absicht im narrativen Aufbau der Bedeutungsebenen aufscheint, tritt eine Störung im poetischen Gesamtgefüge der Arbeit ein, womit eine Fragestellung bezüglich eines weiteren Zusammenbleibens der Bildteile aufgeworfen wird, und damit das Paarverhältnis ebenfalls in Frage steht.

Die Etymologie der Bilder sowie ihre Semantik erschließen sich aus den historischen Vorbedingungen unserer sozio-kulturell gewachsenen Empfindungs- und Denkstrukturen und stellen somit eine Einladung zu ästhetisierender und symbolisierender Anschauung dar.

Nach Zusammenführung der Einzelbild-Individuen zu Bildpaaren, fallen, trotz gleichgestimmter kulturell-eduaktiver Befindlichkeit der Rezipienten, in nur wenigen Fällen, die Interpretationen eines vorgelegten Werkes gleich aus.
Die Gründe dieser Interpretationsdifferenzen sind zum Einen in den unterschiedlichen psychologischen Profile der Betrachter,- verbunden mit der Ausbildung jener Eigenschaft welche ich die "kreative Intelligenz" nenne, zu suchen, zum Anderen sperren sich viele Bildkombinationen, bereits, aufgrund ihrer Anlage eines mehrdeutigen ikonographisch - narrativen Gesamtpotentials, von vornherein einer Interpretationsleistung.

Mir persönlich sind jene Paare die liebsten, deren Einzelbildindividuen formal gesehen klar strukturiert sind, ohne sich jedoch eindeutigerweise unter oben benannten ästhetischen Kategorien einordnen zu lassen. Optionen zu mehrdeutigen Narrationstrategien und somit eine Offenheit in erzählerischer Hinsicht zeichnet sich als jene Qualität aus, bei der sich Möglichkeiten zu unterschiedlichen Interpretationsebenen herausbilden können, wobei auf diesem Wege uns geläufige Analogien sowie Vergleichsmuster verschoben -, oder weitgehendst außer Kraft gesetzt werden.


 

 

Rights:

  • Exhibitions, Events
  • Displays, large Posters
  • Covers, Jackets, Title Pages
  • Calenders
  • Usage in Books and Periodicals
  • Posters
  • Postcards

Permissions and Sale:

  • Reproductions (Price on demand)

Price on demand

Additional:

Originaldatei / original file size: 20,3 MB

Preis und Format für Reproduktion im Halbe Magnetrahmen plus Verpackung und Versand auf Anfrage / Price and size for reproduction/artprint including Halbe magnetic frames plus packaging and transportation on demand

Rights Owner:

Gerhard Vormwald